Als Betroffene oder Angehörige können Sie sich hier informieren, wie und warum Schmerzen entstehen, wie sie behandelt werden können und was sie bei einer richtigen Schmerztherapie beachten müssen. Wir sprechen die Ängste und Vorbehalte an, die viele Patienten, auch Ihre Angehörigen und selbst Ihre Therapeuten haben, wenn es um Schmerztherapie und Schmerzmittel geht.

Jeder von uns kennt Schmerzen. Für viele Menschen sind sie jedoch zu einem ständigen Begleiter geworden, der das Leben unerträglich macht. Viel zu viele Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Oft müssen sie die Schmerzen aushalten, denn nur einer von zehn Patienten erhält eine optimale Therapie. Nicht wenige Betroffene sehen im Selbstmord den einzigen Ausweg. Dabei gibt es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente, welche die Lebensqualität Betroffener verbessern können. Sie kommen nur viel zu selten zum Einsatz. Schmerzen muss man nicht ertragen. Der Patient hat ein Recht auf eine angemessene Behandlung.


Hallo
Ich selbst leide seit 15 jahren an einer Trigeminusneuralgie und wurde 2mal nach Janetta operiert, wobei es seit der zweiten op wesentlich schlimmer als vorher ist. Die Schmerzattacken kommen jetzt fast doppelt so häufig und dauern jetzt länger.Ausserdem sehe ich seitdem nur noch Doppelbilder. Nach der ersten Operation (Dez.2009) war ich 10 Monate schmerzfrei ,bin dann umgekippt und dabei auf den Kopf gefallen, da ging alles wieder von vorne los. Die 2. OP( Jan 2011) war mein größter Fehler, seitdem habe ich die TN nicht mehr “nur” im 1. und 2. Ast sondern in allen 3 Ästen. auf der linken Seite schlafen geht gar nicht mehr und auf dem Rücken auch nicht da mir am Hinterkopf der knochen in die Haut piekt.Nur auf der rechten Seite zu liegen geht aber auch nicht so gut da meine Hüfte und meine Wirbelsäule seit einem unfall auch nicht mehr in Ordnung sind.( Das kann aber nicht behandelt werden da die Ärzte nurEntweder das Eine oder das Andere behandeln)beides geht scheinbar nicht.?????
Nachdem mir eine woche nach der op das hirnwasser aus dem kopf lief und ich vor schmerzen umgekippt bin sagte man mir auch ich solle mich doch nicht so haben und einfach ne Tablette mehr nehmen und nach hause fahren und zum Psychologen gehen. Leider ist es sehr schwierig einen kompetenten Arzt zu finden der einen richtig behandelt. Erschwerend bei mir kommt hinzu das ich gegen fast alle Antiepileptika und Antidepressiva allergisch bin.Daher nehme ich sehr hoch dosierte opioide welche mir nach 12 jahren Dauergebrauch aber bei akuten Schmerzspitzen leider nicht helfen. Die Tatsache das ich 2 Kinder habe hat mich bisher daran gehindert dem Leiden endgültig ein Ende zu bereiten. Ich bin 39 jahre alt und fühle mich wie 69 und bin völlig am ende.
liebe Grüsse N.Vielhauer
Gern bei uns: http://www.schmerzzentrum-berlin.de.
Beste Grüße
Dr. Jansen
Insgesamt wurde ich 11 Jahre lang fälschlicherweise wegen eines angeblichen “Cluster Kopfschmerzes ” behandelt. Keines der verschriebenen Medikamente half weiter, die Schwere der Schmerzen in der Zeit waren unbeschreiblich (in Zyklen, ca.1-2 Mal im Jahr für einige Woche). Meine Einwände, ob es sich nicht vielleicht um etwas ganz anderes handeln könnte, fanden damals keine Beachtung. Ich wechselte endlich den Arzt und hatte mich selbst ein wenig “kundig” gemacht, soweit das als Nichtmediziner geht. Ich bat die neue Ärztin, mir Testweise ein Carbamazepinpräparat zu verschreiben, da ich vermutete, ggf. eine schwere Trigeminusneuralgie zu haben. Das Präparat wirkte nach wenigen Tagen und für mich begann ein neues Leben. Etwa 1-2 Mal jährlich erwischt es mich. Dann nehme ich dieses “Ausweichpräparat” in der Spitze der Schmerzen 3 Mal täglich 200 retard. Alles könnte prima sein, doch jetzt das nächste Problem: Die Ärztin, mit der ich bestens zurecht gekommen bin, ging in den Ruhestand und die Nachfolgerin (eine junge Ärztin) möchte das Medikament nicht verschreiben, sondern zig andere Untersuchungen durchführen und Akupunktur (!) anwenden. Ich möchte das alles nicht. Nach den vielen Jahren des Leidens und der letztlich guten Lösung mit dem Präparat möchte ich lediglich sichergehen, dass ich das Medikament erhalte, wenn ich es benötige. Weitere Maßnahmen lehne ich ab, denn es geht mir seither unvergleichlich gut und ich kann wieder bestens arbeiten. Wo finde ich nun eine Arzt, der mir im Bedarfsfall das Medikament verordnet und eine selbstbestimmten Patienten respektiert?
Besten Dank für eine Nachricht!
Auf alle Fälle kann man in einem solchen Fall auch zentral wirksame Opioide versuchen. Sie können auch einen schmerzlindernden Effekt erzielen, indem die zentrale Schmerzschwelle angehoben wird. Auch ist eine Kombination mit Lyrica durchaus möglich.
Leide seit meinen Schlaganfall 06/2010 an dem s.g. Thalamusschmerz.
Z.Z. nehme ich Lyrika (300mg) mit wechselnden Erfolg.
Welche Therapien bzw. Möglichkeiten gibt es noch zur Schmerzbewältigung.
Mit freundlichen Grüßen
Egbert Voigt
Liebe Johanna,
lassen Sie den Kopf nicht hängen. Wie Dr. Jansen Ihnen bereits geschrieben hat, gibt es da immer noch die Schmerzpumpe, um Ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen.
Ich lebe seit über 13 Jahren schon mit einer Schmerzpumpe und ich bin sehr zufrieden damit, denn die vielen Tropfen und Tabletten verlieren nach einiger Zeit an Wirkung, so dass man da immer mehr nehmen muss, was den Körper anderweitig kaputt macht.
Bei der Pumpe bleibt die Wirkkraft erhalten, wenn man die richtige Dosis gefunden hat.
Ich bin froh und glücklich, dass es so etwas heutzutage gibt.
Lassen Sie sich dazu beraten und bitte, geben Sie noch nicht auf.
LG
Conny
Liebe Jomana,
sicherlich wird die Vorstellung in einem Schmerzzentrum sinnvoll sein. Wir betrachten solche Patienten gemeinsam im Rahmen einer sogenannten Schmerzkonferenz. Da wird der Fall verschiedenen anwesenden Experten vorgestellt und nach einer Lösung gesucht.
Das würde Ihnen möglicherweise weiterhelfen.
Auch für eine mögliche Therapie mit einer Schmerzpumpe wäre das sinnvoll.
Gute Besserung!
Dr. Jansen
Hallo!
Ich habe seit 4 Jahren chronische Schmerzen! Ich habe 2 Bandscheibenvorfälle,Facettenarthrosen,Spinalkanalstenose,Spondyarthrose und alles im 4./5: Lendenwirbel!
Ausserdem habe ich einen V-Mangel! Ich habe schon alles mögliche gemacht! Es geht von Akupunktur,Schlingentisch,Krankengym., Druckakkupressur,Wassergym.,Schmerztherapie ( wurde mit 16 Schmerztabletten tgl. zugepumpt, über 12 Wochen), bekam einen Kreislaufkollaps und mußte alle tabl.absetzen.
Habe es auch schon mit Valoron und Morphiumpflaster probiert. Ließ mich tapen ,doch nix hat geholfen! OP aussichtslos, wegen meinem Blut ( zu gefährlich wegen einer Embolie).auch ich habe hin und wieder Depressionen und eine unsagbare Sehnsucht zum Sterben, denn dann sind die Schmerzen weg.
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll!
Lg
Jomana