Als Betroffene oder Angehörige können Sie sich hier informieren, wie und warum Schmerzen entstehen, wie sie behandelt werden können und was sie bei einer richtigen Schmerztherapie beachten müssen. Wir sprechen die Ängste und Vorbehalte an, die viele Patienten, auch Ihre Angehörigen und selbst Ihre Therapeuten haben, wenn es um Schmerztherapie und Schmerzmittel geht.

Jeder von uns kennt Schmerzen. Für viele Menschen sind sie jedoch zu einem ständigen Begleiter geworden, der das Leben unerträglich macht. Viel zu viele Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Oft müssen sie die Schmerzen aushalten, denn nur einer von zehn Patienten erhält eine optimale Therapie. Nicht wenige Betroffene sehen im Selbstmord den einzigen Ausweg. Dabei gibt es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente, welche die Lebensqualität Betroffener verbessern können. Sie kommen nur viel zu selten zum Einsatz. Schmerzen muss man nicht ertragen. Der Patient hat ein Recht auf eine angemessene Behandlung.


Vielleicht hier: DR. MED. MARTIN HEYD
UNTERE BREITENSTR. 5, 78073 BAD DÜRRHEIM | (07706) 919919
Sehr geehrte Damen und Herren,
letzte Woche hatt ich wieder erhebliche Schmerzen und mein Hausarzt war in Urlaub, also musste ich zur Vertretung. Diese schrieb mich zwar für die ganze Woche krank, war sonst aber kurz angebunden. So nahm ich Kontakt mit einer AOK-Care-Ärztin auf. Die riet mir zur Schmerztherapie, aber mit Dr. Bechthold in Schwenningen habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht und Freiburg ist zu weit. DA hat sie mir eine Adresse in Bad Dürrheim gegeben. Die habe ich mir auch aufgeschrieben, aber mein Mann hat den Computertisch aufgeräumt und den Zettel weg geworfen. Jetzt dachte ich, vielleicht können Sie mir helfen.
Im voraus besten Dank
Irmtraud Kindhäuser
Aber gern: http://www.lebenohneschmerz.de/
Sehr geehrter Herr Dr. Jansen ,
vielen Dank für die schnelle Antwort . Ich werde diese Informationen weiterleiten.
Können Sie mir eventl auch sagen wer im Ruhrgebiet nähe Gladbeck solche Eingriffe macht ?
Vielen Dank
mit freundlichen Grüßen
Susanne Stangl
Liebe Frau S.,
ich denke, Sie suchen hier nach “Spinal Cord Stimulation” – wenn Sie das googeln, werden Sie rasch fündig.
Gute Besserung
Dr. Jansen
Sehr geehrte Frau Doktor,
sehr geehrter Herr Doktor !
Es geht um meine Mutter , geistig absolut fit und körperlich wäre sie es auch wenn sie nicht die schlimmsten Schmerzen hätte und ihr keiner selbst nach zahllosen Op´s helfen kann.
Spinalkanalstenose, schwerste Osteoporose, Bandscheibenvorfälle , lt Neurologe eingeklemmte Nerven etc.
Jetzt habe ich irgendwo gehört das es eine OP geben soll die die Informationen zum Gehirn stoppt, so das damit der Schmerz abgeschaltet wird.
Können Sie mir da weiter helfen und Informationen geben wer wo wie so etwas macht. ?
Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar
mit freundlichen Grüßen
S.
Wenn Sie in dieser kurzen Zeit so viel zugenommen haben, dann kann es sich in der Regel um Flüssigkeitsansammlungen handeln. Dies beobachtet man gelegentlich unter dem Arcoxia. Bitte setzen Sie das Medikament zunächst ab. Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt darauf an.
Gute Besserung!
Guten Tag,
icj hatte am 02.02.12 einen Termin im Schmerzzentrum, und bekomme seitdem Targin, welches ich langsam steigern muss, dazu noch Arcoxia und Katadolon. In den 10 Tagen, die ich diese Medikamente nun nehme, habe ich 6kg zugenommen!!
Da ich eh schon übergewichtig bin, habe ich mich bei Weight Watchers angemeldet und im Januar 5kg abgenommen, ich halte mich auch weiterhin an diese Ernährungsweise und nehme trotzdem zu.
Was kann ich tun? So kann es doch nicht weitergehen!
MfG Ines
Hallo
Ich selbst leide seit 15 jahren an einer Trigeminusneuralgie und wurde 2mal nach Janetta operiert, wobei es seit der zweiten op wesentlich schlimmer als vorher ist. Die Schmerzattacken kommen jetzt fast doppelt so häufig und dauern jetzt länger.Ausserdem sehe ich seitdem nur noch Doppelbilder. Nach der ersten Operation (Dez.2009) war ich 10 Monate schmerzfrei ,bin dann umgekippt und dabei auf den Kopf gefallen, da ging alles wieder von vorne los. Die 2. OP( Jan 2011) war mein größter Fehler, seitdem habe ich die TN nicht mehr “nur” im 1. und 2. Ast sondern in allen 3 Ästen. auf der linken Seite schlafen geht gar nicht mehr und auf dem Rücken auch nicht da mir am Hinterkopf der knochen in die Haut piekt.Nur auf der rechten Seite zu liegen geht aber auch nicht so gut da meine Hüfte und meine Wirbelsäule seit einem unfall auch nicht mehr in Ordnung sind.( Das kann aber nicht behandelt werden da die Ärzte nurEntweder das Eine oder das Andere behandeln)beides geht scheinbar nicht.?????
Nachdem mir eine woche nach der op das hirnwasser aus dem kopf lief und ich vor schmerzen umgekippt bin sagte man mir auch ich solle mich doch nicht so haben und einfach ne Tablette mehr nehmen und nach hause fahren und zum Psychologen gehen. Leider ist es sehr schwierig einen kompetenten Arzt zu finden der einen richtig behandelt. Erschwerend bei mir kommt hinzu das ich gegen fast alle Antiepileptika und Antidepressiva allergisch bin.Daher nehme ich sehr hoch dosierte opioide welche mir nach 12 jahren Dauergebrauch aber bei akuten Schmerzspitzen leider nicht helfen. Die Tatsache das ich 2 Kinder habe hat mich bisher daran gehindert dem Leiden endgültig ein Ende zu bereiten. Ich bin 39 jahre alt und fühle mich wie 69 und bin völlig am ende.
liebe Grüsse N.Vielhauer
Gern bei uns: http://www.schmerzzentrum-berlin.de.
Beste Grüße
Dr. Jansen
Insgesamt wurde ich 11 Jahre lang fälschlicherweise wegen eines angeblichen “Cluster Kopfschmerzes ” behandelt. Keines der verschriebenen Medikamente half weiter, die Schwere der Schmerzen in der Zeit waren unbeschreiblich (in Zyklen, ca.1-2 Mal im Jahr für einige Woche). Meine Einwände, ob es sich nicht vielleicht um etwas ganz anderes handeln könnte, fanden damals keine Beachtung. Ich wechselte endlich den Arzt und hatte mich selbst ein wenig “kundig” gemacht, soweit das als Nichtmediziner geht. Ich bat die neue Ärztin, mir Testweise ein Carbamazepinpräparat zu verschreiben, da ich vermutete, ggf. eine schwere Trigeminusneuralgie zu haben. Das Präparat wirkte nach wenigen Tagen und für mich begann ein neues Leben. Etwa 1-2 Mal jährlich erwischt es mich. Dann nehme ich dieses “Ausweichpräparat” in der Spitze der Schmerzen 3 Mal täglich 200 retard. Alles könnte prima sein, doch jetzt das nächste Problem: Die Ärztin, mit der ich bestens zurecht gekommen bin, ging in den Ruhestand und die Nachfolgerin (eine junge Ärztin) möchte das Medikament nicht verschreiben, sondern zig andere Untersuchungen durchführen und Akupunktur (!) anwenden. Ich möchte das alles nicht. Nach den vielen Jahren des Leidens und der letztlich guten Lösung mit dem Präparat möchte ich lediglich sichergehen, dass ich das Medikament erhalte, wenn ich es benötige. Weitere Maßnahmen lehne ich ab, denn es geht mir seither unvergleichlich gut und ich kann wieder bestens arbeiten. Wo finde ich nun eine Arzt, der mir im Bedarfsfall das Medikament verordnet und eine selbstbestimmten Patienten respektiert?
Besten Dank für eine Nachricht!
Auf alle Fälle kann man in einem solchen Fall auch zentral wirksame Opioide versuchen. Sie können auch einen schmerzlindernden Effekt erzielen, indem die zentrale Schmerzschwelle angehoben wird. Auch ist eine Kombination mit Lyrica durchaus möglich.
Leide seit meinen Schlaganfall 06/2010 an dem s.g. Thalamusschmerz.
Z.Z. nehme ich Lyrika (300mg) mit wechselnden Erfolg.
Welche Therapien bzw. Möglichkeiten gibt es noch zur Schmerzbewältigung.
Mit freundlichen Grüßen
Egbert Voigt
Liebe Johanna,
lassen Sie den Kopf nicht hängen. Wie Dr. Jansen Ihnen bereits geschrieben hat, gibt es da immer noch die Schmerzpumpe, um Ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen.
Ich lebe seit über 13 Jahren schon mit einer Schmerzpumpe und ich bin sehr zufrieden damit, denn die vielen Tropfen und Tabletten verlieren nach einiger Zeit an Wirkung, so dass man da immer mehr nehmen muss, was den Körper anderweitig kaputt macht.
Bei der Pumpe bleibt die Wirkkraft erhalten, wenn man die richtige Dosis gefunden hat.
Ich bin froh und glücklich, dass es so etwas heutzutage gibt.
Lassen Sie sich dazu beraten und bitte, geben Sie noch nicht auf.
LG
Conny
Liebe Jomana,
sicherlich wird die Vorstellung in einem Schmerzzentrum sinnvoll sein. Wir betrachten solche Patienten gemeinsam im Rahmen einer sogenannten Schmerzkonferenz. Da wird der Fall verschiedenen anwesenden Experten vorgestellt und nach einer Lösung gesucht.
Das würde Ihnen möglicherweise weiterhelfen.
Auch für eine mögliche Therapie mit einer Schmerzpumpe wäre das sinnvoll.
Gute Besserung!
Dr. Jansen
Hallo!
Ich habe seit 4 Jahren chronische Schmerzen! Ich habe 2 Bandscheibenvorfälle,Facettenarthrosen,Spinalkanalstenose,Spondyarthrose und alles im 4./5: Lendenwirbel!
Ausserdem habe ich einen V-Mangel! Ich habe schon alles mögliche gemacht! Es geht von Akupunktur,Schlingentisch,Krankengym., Druckakkupressur,Wassergym.,Schmerztherapie ( wurde mit 16 Schmerztabletten tgl. zugepumpt, über 12 Wochen), bekam einen Kreislaufkollaps und mußte alle tabl.absetzen.
Habe es auch schon mit Valoron und Morphiumpflaster probiert. Ließ mich tapen ,doch nix hat geholfen! OP aussichtslos, wegen meinem Blut ( zu gefährlich wegen einer Embolie).auch ich habe hin und wieder Depressionen und eine unsagbare Sehnsucht zum Sterben, denn dann sind die Schmerzen weg.
Ich weiß nicht wie es weitergehen soll!
Lg
Jomana